So steigerst du den Erfolg in deinem Beruf!

18. Mai 2020
Beruf
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Ich zeige dir 9 Sätze, die in deinem Beruf für einen ordentlichen Kick deiner Karriere sorgen. Natürlich zeige ich dir auch 9 Sätze, die genau das Gegenteil bewirken.

 

1 “Das ist interessant, aber…”


Warum es negativ wirkt

Beruf

Das Wort “aber” ist hier wie ein starkes Reinigungsmittel oder wie eine “Reset-Taste”. Alles was du vorher gesagt hast, wird gelöscht. Es ist egal, ob es ohnehin negativ oder positiv war. “Es wird im Gehirn des Gegenüber nun vieles negativ ausgelegt. Du hast mit diesem Wort an die Ablehnung erinnert und schaltet höchstwahrscheinlich ab und überlegt sich ein Gegenargument. In vielen Situationen/Fällen wäre die Aufmerksamkeit weg.” So sagte die Augsburger Karriere-Trainieren Dr. Cornelia Topf (www.metatalk-training.de). Zusätzlich ist zu erwähnen, dass das Wort “Aber” schnell als Pessimist rüberkommt, der sich lieber “beschwert”, als eigene Ideen und Kreativität einzubringen. Das wird als Todesurteil im Beruf oder der Karriere angesehen.

So sagst du es positiv

“Nicht jeder Vorschlag ist gut, doch das lässt sich auch anders ausdrücken”, so die Augsburgerin. Das kleine aber starke Wörtchen “nur“, dass sich nicht so endgültig anhört. Ein kleines Beispiel für dich: “Das ist interessant, nur sehe ich da noch folgende Risiken…” Man gibt dem Gegenüber dann zumindest theoretisch die Möglichkeit nachzubessern.

 

 

 

2 “Darf ich…?


Warum es negativ wirkt

Zunächst einmal klingt dieser Satz ganz höflich. Im Bereich Meetings oder während einer Präsentation hat dieser Satzanfang allerdings nichts zu suchen. Es schwächt die eigene Person. Das kann dich vor anderen Personen umständlich, ängstlich oder langatmig aussehen lassen. “Um im Beruf Erfolge zu leisten, ist das keine gute Eigenschaft”, sagt die Frau Topf. Man darf natürlich nicht vergessen, dass die angesprochene Person die Option hat “Nein” zu sagen. Ob es dann nun nur aus Spaß oder Boshaftigkeit abgelehnt wird, ist irrelevant. Du stehst dann erst einmal blöd und hilflos da.

So sagst du es positiv

Konkretisiere dein Anliegen. Kreiere eine klare Aussage und stelle keine Frage. Als Beispiel kannst du sagen: “Können Sie mir genauer sagen, worum ist in diesem Beruf geht und erläutern Sie Punkt XY näher.”

 

 

 

3 “Ich glaube…”


Warum es negativ wirkt

Beruf mit Frau am Laptop

Glauben ist nicht wissen. Diese Redewendung wird der angesprochenen Person stutzig machen. Wörter wie “würde“, “wünsche“, und “könnte” wirken in der Rhetorik als Ausdruck von einem Unterlegenheitsgefühl oder die Besorgnis, etwas falsch zu machen. Jedes gesprochene Wort wird vorher genau überprüft. Ist in der Aussage Zweifel zu erkennen, bietet das ohne Weiteres eine Angriffsfläche und vermittelt beim Gegenüber einen unsicheren und ggf. inkompetenten Eindruck.

So sagst du es positiv

Verwende in deinen Sätzen starke Begriffe und Wörter wie “ich bin der Meinung, dass der Beruf…” oder “Ich sehe das folgendermaßen…”. So einfach kannst du gleich viel mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein ausstrahlen. Jetzt fragst du dich sicherlich, wie schnell es möglich ist während eines Gesprächs diese Sätze zu konstruieren/einzuleiten. Es ist wie mit vielen Dingen im Leben: üben, üben und üben. Such dir ein Gesprächspartner mit dem du das trainierst und schwache Redewendungen versuchst zu reflektieren und zu ersetzen.

 

 

 

4 “Eigentlich bin ich da anderer Meinung…”


Warum es negativ wirkt

Durchsetzungs- und Entscheidungsfähigkeit zählen zu den wichtigsten Kompetenzen und Eigenschaften von Führungskräften im Beruf. Wörter wie “eigentlich” wirken gegenteilig und es wird nachgiebiges und devotes Verhalten gedeutet.

So sagst du es positiv

Ein kurzer knackiger Satz wie zum Beispiel: “Ich sehe das anders” lässt dich kompetenter wirken.

 

 

 

5 “Das tut mir leid…”


Warum es negativ wirkt

Mann am Schreibtisch, spricht mit Frau

Was genau tut dir denn leid? Dieser Satz wirkt langfristig an der Glaubwürdigkeit der Person. Sei lieber vorsichtig und sparsam mit solchen Aussagen. Denn dann hat so ein Satz in der passenden Situation noch Kraft. Es gilt dennoch, dass im Beruf oder Business kein “Leid” erzeugt werden sollte. Du solltest keinen schlechten Nachklang hinterlassen.

So sagst du es positiv

Lass es im Fall der Fälle einfach weg. Du kannst sagen: “Ich habe noch ein Meeting, es geht um den Beruf meines…” Im Nachgang kannst du dem Gesprächspartner dann noch mitteilen, dass ihr wieder zueinanderfindet. Sätze wie “Kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail oder telefonisch am morgigen Tag”. Es ist zielführend und wirkt sehr souverän.

 

 

 

6 “Das könnte wohl problematisch werden…”


Warum es negativ wirkt

Selbst wenn die Tatsachen dafür sprechen, dass dieser Satz so stimmt, kann es den Sprung in die nächste Gehaltsstufe kosten. Das Wort “Problem” in Verbindung mit dem Konjuktiv “könnte”, ist ein Killer im Beruf. Wer führen möchte, sollte andere überzeugen und motivieren. Die Ausstrahlung von Optimismus und Resultate präsentieren ist hier definitiv angebracht. Probleme heraufbeschwören kann jeder, Lösungen dafür anzubieten lassen dich herausstechen.

So sagst du es positiv

Die Punkte die dir riskant vorkommen, solltest du offen und ehrlich kommunizieren und Lösungsvorschläge anbieten. Wenn du mehr Informationen benötigest, bitte darum. Dadurch kannst du dir ein besseres Bild machen und das zeugt auch von Respekt gegenüber der anderen Person. Außerdem wirkt du dann als weit- und umsichtiger Partner. Sofern die Idee dann trotzdem nicht funktioniert, bist du nicht der Pessimist der daran nicht geglaubt hat. Das wünschen sich die meisten Arbeitgeber und auch Arbeitnehmer.

 

 

 

7 “Darüber spreche ich das nächste Mal…”


Warum es so negativ wirkt

Du bist nicht auf die Frage vorbereitet? Du hast zu wenig Zeit? Vertröste deinen Gesprächspartner niemals mit so einem Satz. Es ist nicht wichtig, wie gut du vorher warst, im Gedächtnis des Gesprächspartner wirst du mit diesem Satz einen schlechteren Eindruck hinterlassen. Vor allem, wenn du eine größere Menge von Personen ansprichst und vielleicht nur eine Person diese eine Frage gestellt hat, vertröstet kommt sich aber die gesamte Personengruppe vor. Das ist wie das “Leid” im Business: ein absolutes No-Go!

So sagst du es positiv

Du möchtest dieses Mal nicht darüber sprechen? Dann liefere zumindest ein interessantes Info-Häppchen. Damit beweist du Fachkenntnis und Improvisationstalent. Zeige dem Zuhörer, wie wichtig und umfassend das Thema ist. Ein Hinweis darauf, dass du dich auf das Thema für das nächste Mal vorbereitest und biete beispielsweise im Anschluss an, dass du Fragen per Mail beantwortest.

 

 

 

8 “Das weiß ich nicht…”


Warum es so negativ wirkt

Du wirst rot und siehst aufgeschmissen aus. Du strahlst es aus. Dein Gegenüber hat dich total erwischt.

 

 

Mann diskturiert mit Frau

So sagst du es positiv

Grundsätzlich kann ich dir sagen, dass es nicht weiter schlimm ist, mal etwas nicht zu wissen. Im Gegenteil, es ist total menschlich. Geht es aber um einen wichtigten Fakt, den du gerade nicht auf Tasche hast, dann gibt es elegantere Auswege. Ein kleines Lob für die Frage ist ein guter Start. Dann kannst du beispielsweise sagen: “Vielen Dank. Diese Frage benötigt umfassendes Fachwissen. Ich kläre das in der Pause und erläutere es anschließend.” Das Problem rückt in den Hintergrund und du rückst als Problemlöser in den Vordergrund. Und das ist die Erinnerung, die bleibt.

 

 

 

9 “Wir müssen jetzt…”


Warum es so negativ wirkt

Wie kriegsentscheidend die Umsätze steigen sollen oder neue Kunden gewonnen werden sollen, gilt folgendes in der Rhetorik: Ein Muss ist zu vermeiden. Es sendet ein negatives Zeichen. Die eigene Motivation und auch die anderer sinkt dadurch. Letztendlich muss keiner von uns, sofern die Konsequenzen getragen werden. Beim Gegenüber wird durch das Wort “muss” eine Fremdbestimmung und somit Ablehnung ausgelöst. Ganz oft ist es bei unseren jungen Mitmenschen zu beobachten, die häufig dann mit “Ich muss gar nichts” antworten.

So sagst du es positiv

“Bitte kümmern Sie sich selbstständig um neue Mitarbeiter in dem Beruf XY” oder “Bitte kümmern Sie sich in den nächsten Woche intensiv darum, neue Kunden zu werben”. Gleichter Inhalt, etwas optimal verpackt oder nicht? Wenn du deinem Appell noch eine Begründung hinzufügst, rundest du den Satz ab. Als Beispiel kannst du sagen, dass sehr viele Kunden oder Mitarbeiter in den letzten Wochen gekündigt haben. Somit ist das für jeden nachvollziehbar und weniger willkürlich. Dadurch holst du alle mit ins Boot, ohne der “Spielverderber” zu sein.


 

 

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